Ana Pečić

Warum Domino’s der beliebteste Lieferdienst in Buxtehude ist – Interview

Pizza gefällig? Der Lieferdienst Domino’s hat schon seit einigen Jahren seinen festen Platz in Buxtehude gefunden. Wie lange braucht meine Pizza zu mir nach Hause? Und wie steht es eigentlich mit der Sauberkeit bei Domino’s? Das und vieles mehr bespreche ich mit Björn Schmelzer, dem Mitbesitzer von drei Domino’s Filialen, in dem folgenden Interview. 
Tomatensauce im Blut: Björn Schmelzer (Foto) und Alexander Tober besitzen drei Domino’s Filialen: Buxtehude, Stade und Bremen
Wie würdest du deinen Job Leuten erklären, die dich nicht kennen?

Ich sag immer ich bin Pizzabäcker bei Domino’s. Wenn die Leute dann fragen, wie ich davon leben kann, sage ich, dass ich meinen Job liebe! Das stimmt ja auch. Ich bin meistens am Backen und möglichst wenig im Büro. Wenn Leute fragen, was Domino’s ist, dann sage ich meistens, dass wir sowas wie Fast Food für Home Delivery sind. Also internationaler Marktführer, aber im Lieferdienst.

Was für Eigenschaften braucht man, um deinen Job zu machen?

Auf alle Fälle muss man ein richtig dickes Fell haben! Man muss aber auch für seine Mitarbeiter persönlich da sein, nicht nur über Whatsapp aus der Ferne. Man sollte so viel wie es geht vor Ort sein, miteinander arbeiten. Ich muss als Leiter das Zugpferd des Geschäfts sein. Serviceorientierung darf in der Gastronomie natürlich auch nie fehlen, bei uns ist der Kunde immer noch König. Um in unserem Business erfolgreich zu sein muss man natürlich auch ein bisschen über Marketing wissen. Ich gucke mich um und beobachte meine Mitbewerber. Wenn ein Konkurrent eine Aktion macht, versuche ich immer noch eine Schippe draufzulegen. Dann such ich mir einfach noch ein besseres Angebot raus!

“Ich hab letztes Jahr meine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie abgeschlossen und ein Paar Monate später wurde ich Store Manager. So eine steile Karriereleiter gibt es nicht überall. Das Konzept von Domino’s fasziniert mich. Es vereint Schnelligkeit und den starken Fokus auf die Kunden.” Armagan, Betriebsleiter der Domino’s Filiale in Buxtehude


Was ist die wichtigste Zutat für eine erfolgreichen Domino’s Filiale?

Die wichtigsten Zutaten bei uns sind definitiv die Menschen. Ohne gute Mitarbeiter haben wir als Inhaber gar keine Chance. Das Team ist alles!

Was für Vorurteile gibt es über Lieferdienste und wie sieht die Realität aus?

Ich habe tatsächlich vor Kurzem ein Kundenfeedback bekommen, da hieß es: „Echt toller Laden, cooles Team, super sauber. Ich hätte nie gedacht, dass in einer Pizzabude so eine coole Stimmung ist!“ Ich musste selbst total lachen bei der Nachricht, aber der Kunde kommt jetzt immer wieder und freut sich einfach, weil hier immer eine lockere Stimmung ist. Manche Leute denken, dass Lieferdienste alle Rummelbuden sind, in denen man nicht essen kann. Ähnlich wie bei McDonald’s. Da denken die Leute auch, dass das nur so ein bisschen Burgerbraten ist und Pommes schütteln. Die Ausbildung, die dahintersteckt ist tatsächlich sehr viel mehr als das.

Es gibt das Vorurteil, dass Lieferdienste und Fast Food Restaurants nicht sauber sind. Jeder, der in einem Franchiseunternehmen gearbeitet hat, weiß aber das dem nicht so ist. Kannst du einmal erklären warum?

Sauberkeit und Hygiene ist das A und O. Man kriegt von Domino’s International jährlich unangekündigte Food Safety Audits (Lebensmittelsicherheitskontrolle). Sollte man durchfallen, muss man mit hohen Strafen rechnen. Die Zentrale schickt öfter Coaches in die Läden, um die Systemstandards zu überprüfen. Diese sprechen mit den Betriebsleitern und sehen sich unter anderem die Hygiene im Detail an. Wir versuchen diese nicht nur zu bestehen, sondern die volle Punktzahl mit fünf Sternen zu erreichen. Es gibt bestimmte Reinigungspläne, die streng eingehalten werden müssen. Die HACCP-Liste muss täglich mehrmals durchgearbeitet werden, also die Temperaturen der Kühlschränke müssen gecheckt werden, die Hähnchenprodukte müssen jeden Morgen in den Ofen, um die Kerntemperatur zu testen, sind die Dichtungen intakt, sind die Zutaten nach Mindesthaltbarkeitsdatum geordnet und vieles mehr. Natürlich kommt auch das Gesundheitsamt öfter unangekündigt vorbei. Diese Vorgaben gibt es, aber natürlich ist es mir persönlich auch sehr wichtig, dass alles sauber und richtig gemacht wird.

 

 

 

“Ich koche sehr gerne für meine Familie. Deswegen ist meine Frau auch glücklich! (lacht) Bei Domino’s arbeite ich auf allen Stationen, aber am liebsten natürlich in der Küche!” Vikas, Schichtleiter

Domino’s Buxtehude wird immer wieder für die tolle Atmosphäre im Laden gelobt. Auch ich, als ehemalige Mitarbeiterin, schätze den Kollegenzusammenhalt hier sehr. Was glaubst du, worauf diese Atmosphäre zurückzuführen ist?

Ich denke so wie der Chef es vorlebt, macht es auch das Team. Ich bin eher ein lockerer Typ, auch wenn man bei manchen Sachen etwas strenger sein muss. Wenn ich ein Stinkstiefel wäre, hätten alle um mich herum schlechte Laune. Ich liebe meinen Job aber. Das trägt dazu bei, dass die Kollegen gerne zur Arbeit kommen. In Filialen einiger anderer Lieferdienste sind die Mitarbeiter alle gestresst und das wirkt auch auf den Gast ein. Kommunikation ist das aller wichtigste in einem Team. Ich hätte auch keine Lust hierherzukommen, wenn es keinen Spaß machen würde.

Kam für dich jemals ein anderer Job als in der Gastronomie in Frage?

Tatsächlich wollte ich Kfz-Mechaniker werden. Ich habe schon mit 18 Jahren, also 2005, bei McDonalds angefangen. Zuerst nur nebenher, aber dann habe ich Teilzeit bei McDonalds gearbeitet, bis mir dort durch meine Leistung eine Ausbildung angeboten wurde. Nach so einer Ausbildung ist man imstande, einen eigenen Betrieb zu führen. Ich wäre ja schön blöd gewesen, wenn ich das nicht angenommen hätte.

“Als Fahrer habe ich viel Abwechslung und bin auch mal an der frischen Luft. Ich hab sehr gerne Kontakt zu den Kunden und rede gerne viel. Ich hab eigentlich nie schlechte Laune!” Thorsten, Auslieferer bei Domino’s Buxtehude

 
Wie sah es dann nach der Ausbildung aus?

Ich habe nach der Ausbildung McDonalds verlassen, weil ich mich mit dem anderen Lehrling, Alexander Tober, selbstständig machen wollte. Wir wollten auf alle Fälle in ein bereits erfolgreiches System einsteigen. McDonalds war uns zu teuer, also haben wir uns bei Joey’s Pizza beworben. Später wurde Joey’s dann von Domino’s aufgekauft, also haben wir uns auch in einen Domino’s verwandelt. Damals war ich der Franchisenehmer und der Alexander Tober war mein Betriebsleiter. Später haben wir uns dann getrennt. Er hat sich selbst eine Lizenz gekauft und hat einen Laden in Bremen eröffnet. Heute haben wir wieder zueinander gefunden, wir sind gute Freunde und Geschäftspartner und besitzen gemeinsam drei Domino’s Filialen.

Wie lässt sich Privatleben und Beruf miteinander vereinbaren?

Das ist eine sehr gute Frage. Mein Tagesablauf ist sehr strikt getaktet. Es ist schon schwierig. Wenn meine Frau nicht so hinter mir stehen würde, wie sie es tut, wäre ich single. Ich stehe um sieben Uhr auf, dann zum Sport, dann Termine, und um 10:30 bin ich in einem der Läden. Meistens bin ich bis 20:00 hier, dann hab ich entweder was vor oder fahre nach Hause. Viel Zeit bleibt da nicht. Einen freien Tag nehme ich mir pro Woche. Das ist der Samstag. Sonntag ist bei vielen Pizzatag, da habe ich sehr selten frei.

“Meine Kollegen sind wie eine Familie. Hier wird sehr viel gelacht und es ist immer eine gute Stimmung beim arbeiten!” Rama, Praktikantin im Innendienst

 
Für die Tage, an denen du nicht im Laden bist, hast du jeweils einen Betriebsleiter, denen du viel Vertrauen entgegenbringst. Wie wählst du so jemanden aus?

Armagan, der Store Manager in Buxtehude, ist etwas ganz Besonderes. Der hat mich damals bei Joey’s angelernt. Er war zuerst nur auf 400-Euro-Basis als Fahrer hier während er studiert hat. Er war auch derjenige, der mich angelernt hat! Nach dem Studium ist er nochmal alle Stufen der Karriereleiter hochgeklettert. Mitarbeiter, Schichtleiter und dann mit der Ausbildung auch Store Manager. Seine Arbeitsleistung hat ihn von den anderen abgehoben, aber auch zwischenmenschlich hat es sehr gut gepasst. Ich hab ein sehr gutes Verhältnis mit ihm. Er macht immer genau das, was ich auch tun würde. In seinem Herzen schlägt Domino’s! (lacht)

So ähnlich war es ja auch mit deinem vorherigen Betriebsleiter Maik, oder? Der hat jetzt seinen eigenen Domino‘s in Buchholz in der Nordheide. Scheinbar hast du einen guten Riecher bei deinen Store Managern.

Mein alter Betriebsleiter aus Stade und mein alter Betriebsleiter Maik aus Buxtehude haben sich jetzt zusammengeschlossen, um einen Domino’s in Buchholz zu eröffnen. Auch Armagan werde ich nicht lange halten können. Das heißt, alle meine Betriebsleiter werden irgendwann flügge. Die merken, dass sie Lust auf Domino’s haben. Um einen eigenen Domino’s Store zu eröffnen, geben die in den ersten 12 Monaten dann natürlich richtig Gas, um ihren Erfolg in der Zentrale vorzuweisen. Das ist das Erfolgskonzept von Domino’s. Sie lassen ihre eigenen Mitarbeiter wachsen und bekommen so immer mehr erfolgreiche Filialen. Bei uns allen fließt Tomatensauce in den Adern! (lacht)

Schon Hunger bekommen? Gewinne exklusiv eine Goldkarte, mit der du bis zum Ende des Jahres 20% auf jedes Hauptgericht erhältst! Dafür musst du nur:

  1. Domino’s Buxtehude auf Instagram folgen 
  2. Buxtehude Leben auf Facebook liken
  3. Beides in der Filiale in der Bahnhofstraße 34-36, 21614 Buxtehude, vorzeigen und Karte mitnehmen!

Bestelle jetzt eine Pizza von Domino’s aus einer Filiale in deiner Nähe. Mehr aus dem Alltag aus dem Team aus Buxtehude und viele coole Aktionen gibt es auf Instagram und Facebook

Domino’s Buxtehude
Bahnhofstraße 34-36
21614 Buxtehude

Öffnungszeiten:
Täglich von 11:00 bis 23:00 Uhr

Mehr Interviews über Menschen aus Buxtehude findest du hier. Um neue Beiträge vor allen anderen zu lesen, trage dich in den Newsletter ein! Folge uns auf Instagram und Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.